Tourismus auf Sardinien 2019

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eckart
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von eckart » 15.03.2019, 22:01

Christine, Du kannst Südtirol,
- eine kaum vorhandene Arbeitslosigkeit, ein reiches Land
NICHT mit Sardinien vergleichen
- Die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch, sie wandert ab. Ein armes Land.

@Atlantis: wenn Du einfach mal Google genutzt hättest mit der Eingabe: "Definition Tourist."
Das war gleich ganz oben zu lesen.
1.
[Urlaubs]reisender; jemand, der reist, um fremde Orte und Länder kennenzulernen
2.
VERALTET
Ausflügler, Wanderer, Bergsteiger

Touristen mit Terror :?: ,na ja, nehme Dich jetzt erst einmal nicht mehr Ernst. Du denkst einfach in einer anderen Liga ;) Ist aber für mich okay.
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von lanadi » 16.03.2019, 08:22

Lieber Eckart,
ich lebe in der Nähe von Innsbruck - in Nordtirol /Österreich.
Leider ist es in Südtirol nicht viel anders. ;)

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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von eckart » 16.03.2019, 12:23

Christine, auch Tirol ist zum Vergleich Sardinien ein blühendes Land. Deine Befürchtungen zielen ja in die Richtung "ZU BLÜHEND" ;)
Jedenfalls freue ich mich in weniger als einen Monat wieder den aufgeräumten, doch sauberen Fernpass von der A7 kommend zu nutzen. Landschaftlich sehr schön, die Menschen freundlich. Und hoch auf dem Brenner, 2 KM weiter, dann nun schon in Südtirol mit eindeutigem Bekenntnis zu Tirol/Innsbruck (ich glaube, die kaufen das Benötigte auch in Österreich ein) übernachten wir im Landgasthof Silbergasser (Wappen wurde ja auch im 17. Jahrhundert bei Innsbruck ..).
Als Tourist habe ich den Eindruck gewonnen: Euch geht es gut! Und jeden Morgen höre ich Südtirol1 (muss ja wissen ob der Brenner frei ist :mrgreen: ). Die Nachrichten über Eure Gegend beängstigen mich nicht. Ihr habt aktuell noch eine gut gelebte Demokratie. Auch wenn ein Rechtsruck natürlich nicht zu verkennen ist. Hier mehr Österreich als Südtirol.
Zu viel ist natürlich NIE gut. Deshalb kann ich Deine Befürchtungen bezüglich Deiner Region verstehen. Verzichten fällt schwer.

Aber Du kannst Sardinien nicht mit Tirol vergleichen. Ich habe jetzt für diesen Beitrag gegoogelt. Folgende Fakten/zahlen habe ich gefunden.
Österreich hat Jan.2019 eine Arbeitslosenquote von 4,8%. Die Region Tirol: 4,5. Südtirol steht noch besser da. Stabil seit 2017 bei 3,3 Prozent. Ein Grund, warum Italien im gesamten "nur" für Jan 2019 eine Arbeitslosenquote von 10,5 % aufweist. Unser geliebtes Sardinien lag Ende 2017 bei 18 Prozent.

Auf Sardinien geht es also nicht um ein "ZU BLÜHEND", sondern um eine gesichertes Einkommen, welches den Sarden ermöglicht in Ihrer Region ein gesichertes Einkommen zu haben. Für den täglichen Bedarf, aber auch um wie wir Reisende zum Beispiel andere Regionen der Erde kennenzulernen. Denn Du weist ja, um nach Sardinien fahren zu können benötigt man Geld.
Bezüglich Ansturm von Touristen:
In Südtirol gab es 2017 32,4 Millionen Übernachtungen
Auf Sardinien waren es 14,22 Millionen (nicht mal die Hälfte - Fläche Sardiniens ist aber locker dreimal so groß wie Südtirol)
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten ... -regionen/

In diesem Zusammenhang empfehle ich noch nachfolgende Quellen und es wäre schön, wenn Günther dazu mal sich äußert Bezüglich seiner Einschätzung zum dort verfassten (man muss ja immer gegenchecken).
https://ec.europa.eu/eures/main.jsp?cat ... e=Sardegna
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von Laura » 16.03.2019, 13:33

Aber dann führe ich mal Berlin an. Mit dem massiven Anstieg der Tourismuszahlen ist die Situation für Berliner nicht besser geworden, eher schlechter, alles ist teurer und die Lebensqualität hat deutlich abgenommen. In manchen Kiezen gibt's weder Drogerien noch Supermärkte in ausreichender Menge, geschweige denn mal einen Gemüseladen, Bäcker oder Metzger. Die Gastronomie ist oftmals nur noch auf Touristen ausgelegt, nicht auf die Nachbarschaft, die wiederkommen könnte, also mehr Quantität statt Quantität. Zwar haben sich die Arbeitslosenzahlen auch deutlich verringert, aber ich denke das hat eher mit Zuzügen von wirtschaftlich besser Gestellten und der Verdrängung von finanziell Schwachen zu tun. Denn hier kann sich niemand von im Tourismus üblichen Mindestlöhnen finanzieren. Und unsere Kieze, die über Jahrzehnte gewachsen sind, sind verändert, gefühlt zerstört, in manchen Gegenden gibt es keine Alten mehr.
Ich denke man sollte sich von der Illusion verabschieden, dass Touristen Geld für die Bevölkerung bringt, verdienen tun meist andere und die Schäden tragen die Bewohner.
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von lanadi » 16.03.2019, 13:55

Laura hat geschrieben:
16.03.2019, 13:33
Aber dann führe ich mal Berlin an. Mit dem massiven Anstieg der Tourismuszahlen ist die Situation für Berliner nicht besser geworden, eher schlechter, alles ist teurer und die Lebensqualität hat deutlich abgenommen. In manchen Kiezen gibt's weder Drogerien noch Supermärkte in ausreichender Menge, geschweige denn mal einen Gemüseladen, Bäcker oder Metzger. Die Gastronomie ist oftmals nur noch auf Touristen ausgelegt, nicht auf die Nachbarschaft, die wiederkommen könnte, also mehr Quantität statt Quantität. Zwar haben sich die Arbeitslosenzahlen auch deutlich verringert, aber ich denke das hat eher mit Zuzügen von wirtschaftlich besser Gestellten und der Verdrängung von finanziell Schwachen zu tun. Denn hier kann sich niemand von im Tourismus üblichen Mindestlöhnen finanzieren. Und unsere Kieze, die über Jahrzehnte gewachsen sind, sind verändert, gefühlt zerstört, in manchen Gegenden gibt es keine Alten mehr.
Ich denke man sollte sich von der Illusion verabschieden, dass Touristen Geld für die Bevölkerung bringt, verdienen tun meist andere und die Schäden tragen die Bewohner.
Da muss ich dir sehr, sehr recht geben liebe Laura - ich seh das genauso. Die Lebensqualität ist für die hier Lebenden nicht besser geworden. Obwohl viele davon leben, sind wir "Alten" froh, sorry, wenn ich das so sage - wenn weniger Touristen unser Land bevölkern würden.
GELD ist nicht alles, (ich weiß, jeder braucht es ZUM LEBEN) doch der Überfluß ist für mich nimmer nachvollziehbar... ganz ehrlich, wieviele Dinge hat jeder von uns daheim die nie braucht und auch nie gebraucht hat ???
Ich denke, dass es auch für Sardinien einen Weg gibt, mit innovativen Ideen (ausserhalb vom Tourismus) Einnahmequellen zu festigen und zu verbessern. Das heißt, es werden innovative Ideen gesucht - in jeder Richtung die in Sardinien die Lebensqualität der Sarden verbessert und die jungen Sarden veranlasst nicht abzuwandern. :?: :idea: :idea: :idea:
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von Su Corvu » 16.03.2019, 15:11

201ß haben gut 3 Millionen Touristen Sardinien besucht, also knapp das Doppelte der Wohnbevölkerung. 52 % der Urlauber kommen im Juli u. August. Der Tourismus ist also stark saisonal konzentriert. Dies hat Einfluß auf die Beschäftigungssituation. Ganzjährig unbefristete Arbeitsplätze gibt es wenige, es überwiegen befristete, prekäre Beschäftigungsbedingungen. Der Anteil des Tourismussektors am PIL (deutsch BIP) Sardiniens liegt bei knapp 7 %.
In der Landwirtschaft arbeiten 77,8 % aller Beschäftigen, ihre Zahl ist im Steigen begriffen, die Landwirtschaft ist also die wichtigste "Industrie" der Insel. Hier sollten neue Arbeitsplätze geschaffen werden, insbesondere für Jugendliche, deren Arbeitslosenquote bei 56,4 % liegt. Und im Landwirtschaftssektor sind innovative, alternative Ideen gefragt. Bei den "Großen" (Weinbau, Milchverarbeitung etc.) sind die Genossenschaften erfolgreich, z.b, Cantina Sociale Monti od. Arborea ökonomisch erfolgreich, im kleinen könnten das auch Kooperativen junger Leute sein, die sind übrigens in ganz Italien im kommen.
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von eckart » 16.03.2019, 21:27

Laura, Berlin ist erstens ein Stadtstaat und hat zweitens schon immer eine Sonderrolle gespielt.
Ich habe von 1982 bis 1990 in Rüdersdorf bei Berlin gewohnt. Und wenn ich meinen Bruder besuche (Fredersdorf-Vogelsdorf) dann sehe ich für den Ostteil und dem dazugehörigen Bauchgürtel eine wesentlich verbesserte Lebensqualität. Mein Bruder verdient sein Geld als OP Pfleger. Meine Schwägerin ist Krankenschwester. Also KEINE Superreichen :D
Aufgrund der Politik hat sich für die Westberliner sicherlich einiges verschlechtert, aber nicht für ganz Berlin. Und auch der Westen hat nun einen "Speckgürtel" :mrgreen: . Und besucht diese auch regelmäßig. Harald Juhnke hatte ja in Fredersdorf-Vogelsdorf seinen letzten "Wohnort". Wäre vor 1990 nicht gegangen. Da hätte es aber die Einrichtung auch nicht gegeben.

Ich will auch gar nicht behaupten, im Tourismus liegt der Schlüssel zum Wohlstand aller Sarden. Das sowieso nicht! Sardinien hat aber sich ja auch schon so aufgestellt, dass Ballermann2 und ähnliches wohl nicht entstehen kann. GUT SO!

Neben den Landwirtschaftlichen Tätigkeiten bieten aber einige ja auch Agritourismo an. Ein zweites "Standbein" also. Dies finde ich ist zu Unterstützen. Die Milchbauern protestieren ja nicht umsonst. Und mit "Alle" kaufen direkt beim Hersteller ist das nicht zu lösen.

Wie Günther aber ja richtig bemerkt, Tourismus ist auf Sardinien absolut Saisonbedingt. Im Vergleich zu Südtirol (Beispiel,weil auch Italien - die Südtiroler mögen mir das jetzt mal verzeihen ;) ), dort ist das ganze Jahr Saison. Nicht nur der Winter, wie Du es hast beschrieben, nein, in allen Jahreszeiten wird Südtirol von Touristen gut besucht. Weil es für jede Jahreszeit Angebote gibt. Und hier gibt es Nachholbedarf bzw. Möglichkeiten des Ansatzes. Dabei bin ich mir sicher: so wie in Südtirol wird es nie und nimmer auf Sardinien zugehen. Bayern ist ja auch wesentlich besser aufgestellt als der Norden in Deutschland. Und Bayern war mal Entwicklungsland.

Neben der Landwirtschaft gibt es aber auch noch andere Industriezweige. Und teilweise wollen wir die gar nicht auf Sardinien haben. Ich denke hier an die deutsche Waffenproduktion. Aber sie sichert Arbeitsplätze. Es braucht also auch Ersatz.

Ein "soll alles so bleiben wie es ist" gibt es nicht und ist auch nicht erstrebenswert.
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von Casa Sardegna » 17.03.2019, 00:19

Für mich hinkt der Vergleich mit Berlin.

Wenn überhaupt ein Vergleich, dann vielleicht eher Sardinien mit Meck.-Pomm.

Mit Ausnahme von Rostock (vgl. Cagliari) Bevölkerungsschwund und Abwanderung, Ausrichtung auf saisonalen Tourismus und Vergreisung in den Dörfern. Ertragskraft im Schwerpunkt durch Landwirtschaft, die letzten Werften siechen dahin.

Was aber unterscheidet, sind die massiven Transferzahlungen von West nach Ost, die es in Italien so nicht gibt. Die für Berlin übrigens genauso gelten.

Die Insellage Sardiniens tut ihr übriges, um die Insel von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung abzuhängen. Ich will da nicht schwarzmalen, aber dass der prozentuale Anteil der Beschäftigung in der Landwirtschaft wächst, hat eher damit zu tun, dass der Anteil der Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe schrumpft. Denke, Sardinien hat in den letzten Jahren in diesem Bereich massiv Arbeitsplätze verloren. Was bleibt also an beruflichen Alternativen? Land gibt es schließlich genug.

Ich denke, dass in einer hochwertigen Landwirtschaft Chancen für Sardinien bestehen. Dazu muss man aber den europäischen Handel besser lernen und vor allem, die EU- Subventionen besser auf die Insel ziehen.
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von lanadi » 17.03.2019, 08:03

Wie ich ja schon sagte, es braucht innovative Ideen, (ich schließe in Richtung Waffen, Atom oder sonstige Kampfindustrie aus, bin eine absolute Kriegsgegnerin und Waffengegnerin in jeder Form) und wer kennt Sardinien besser als die Sarden, wer weiß welche Rohstoffe z.Bsp. schnell nachwachsen und dadurch einzigartig zu verwerten sind. Oder hat andere innovative Ideen, die vielleicht auch die Unterstützung durch die EU bekommen. Es gibt sicher einige Möglichkeiten etwas zu verändern, man muss beobachten und überlegen und sich was trauen!
Die Ideen müssen in Köpfen wachsen und von Generation zu Generation übernommen und ausgebaut werden. Dann werden sie langfristig und nachhaltig ihre Wirkung zeigen. Dazu wird man auch Geld in die Hand nehmen müssen, für gute Projekte gibt es immer Förderer und Förderungen.
Der Schwerpunkt sollte meiner Meinung nicht am Tourismus aufgebaut werden, denn damit züchte ich mir unendliche andere Probleme.
Das ist alles andere als einfach, aber sicher machbar......
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Re: Tourismus auf Sardinien 2019

Beitrag von Laura » 17.03.2019, 11:17

Eckart, Fredersdorf und Rüdersdorf sind nicht Berlin sondern Brandenburg! Und wo die beiden Orte Touristenmassen beherbergen ist mir unbekannt, ich dachte immer da will keiner hin und wo der Tourismus in Fredersdorf das Leben eines OP-Pflegers verbessert, weiß ich auch nicht. Im übrigen bin ich aus dem Osten, liegt vielleicht an Berlin, aber hier interessiert sich dafür nun wirklich niemand mehr ;-)

Und natürlich hingt der Vergleich, aber ich denke(fast) allen hier ist klar, dass mehr Tourismus keinen Segen auf die Insel bringen wird, sondern Probleme.
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